Bevor du mit der Geldanlage beginnst, solltest du dir die Bedeutung von Rendite und Risiko verdeutlichen. 

Die Rendite

Hierbei handelt es sich um die Einkünfte, welche durch dein eingesetztes Kapital erzielt werden. Die einfachste Berechnung erfolgt nach dieser Formel:

Rendite = Gewinn / Kapitaleinsatz

Grundsätzlich wird die Rendite pro Jahr in Prozent berechnet. Je höher die Rendite, desto besser.

Eine höhere Rendite lässt sich aber oftmals nur durch ein entsprechend höheres Risiko erzielen.

  • Das Tagesgeldkonto bietet in diesen Tagen kaum Zinsen. Im Gegenzug ist hier das Risiko äußerst begrenzt, da es eine gesetzliche Einlagensicherung, keine Kursverluste und kein unternehmerisches Risiko gibt.
  • Im Gegensatz dazu bieten Einzelaktien oftmals eine viel höhere Rendite, haben aber auch ein deutlich höheres Risiko.

Rendite und Risiko sollten sich die Waage halten. Anbieter und Anlagen, die eine sehr hohe Rendite versprechen, sind oftmals unseriös. Anfänger sollten daher nicht auf zu riskante Anlagen setzen. Bei Finanzanlagen gelten rund 5 Prozent schon als guter Orientierungswert.

Risikostreuung

Rendite und Risiko stehen in starkem Zusammenhang zueinander. Je höher die (versprochene) Rendite, desto mehr Risiko musst du eingehen. Um das Risiko zu reduzieren empfiehlt es sich daher, dieses breit zu streuen, d.h. zu diversifizieren.

Wenn du dein gesamtes Geld in Aktien nur eines Unternehmens anlegst kann es passieren, dass du große Verluste erleidest, wenn dieses Unternehmen beispielsweise insolvent (zahlungsunfähig) wird. Stelle dir nur einmal vor, du hättest vor Jahren ausschließlich in Aktien von AirBerlin investiert!

Du solltest daher bei der Geldanlage in verschiedene Unternehmen, Branchen und Anlagearten investieren. Je breiter du aufgestellt bist, desto geringer ist dein Risiko.

  • Vielleicht sinkt im Zeitablauf der Aktienkurs von Unternehmen X. Der von Unternehmen Y steigt aber.   
  • Vielleicht bricht der Aktienmarkt insgesamt ein. Dann steigen aber ggf. die Preise für Rohstoffe, wie beispielsweise Gold oder Erdöl.

Für Anfänger sollte es zunächst darum gehen, breit zu diversifizieren. Hierfür schauen wir uns im Folgenden zunächst die gängigsten Anlageklassen an, die für die Zusammenstellung deines Portfolios infrage kommen.

Wenn wir die Unterschiede der verschiedenen Anlageklassen sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteil verstanden haben, schauen wir uns an, wie du als Anfänger dein eigenes Portfolio zusammensetellen kannst.

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