Die Vorstellung, so viele Aktien zu besitzen, dass man alleine von den Dividendenzahlungen leben kann, finde ich sehr faszinierend. Ich freue mich jedes Mal, wenn wieder eine Dividende bei mir eingeht. Leider ist mein Depot noch viel zu klein, um dauerhaft von den Dividenden leben zu können. Dennoch beschäftigt mich die Frage, ob es irgendwann grundsätzlich für mich möglich sein wird.

Immerhin müsste ich so viel an Dividenden erhalten, dass ich damit ein regelmäßiges monatliches Einkommen ersetzen kann. Und dabei rede ich nicht von ein paar Hundert Euro im Jahr, sondern um ganz andere Summen.

Wie hoch müssen die monatlichen Zahlungen sein?

Am Anfang der Überlegungen steht natürlich die Frage, mit wie viel Geld man im Monat überhaupt auskommt. Denn erst wenn diese Frage beantwortet ist weiß man, was man monatlich an Einnahmen aus Dividenden benötigt.

Diese Frage muss jeder für sich beantworten. Dem Einen reichen vielleicht 1.500 Euro im Monat, dem Anderen ggf. 3.000 Euro. Um eine erste Indikation zu erhalten kann man einfach schauen, wie viel einem derzeit monatlich netto zur Verfügung steht.

Für die weitere Betrachtung lege ich einen Nettobetrag von 2.000 Euro zugrunde. Damit man diesen Betrag monatlich auch tatsächlich erhält, muss man noch die sog. Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % plus Solidaritätszuschlag (ggf. auch Kirchensteuer) darauf rechnen (zumindest dann, wenn man in Deutschland wohnt). Dies sind insgesamt 26,375 %, die von den gezahlten Dividenden einbehalten werden (die Kirchensteuer und der sog. Spararpauschbetrag – der steuerliche Freibetrag also – wird im Folgenden aus Vereinfachungsgründen vernachlässigt).

Um nun netto eine Dividende von 2.000 Euro pro Monat zu erhalten, benötigt man somit monatliche Ausschüttungen vor Steuern in Höhe von knapp 2.720 Euro.

Wie du dir ein monatliches Dividendeneinkommen aufbauen kannst, liest du hier.

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Wie viel Aktienvermögen ist hierfür notwendig?

Zugegeben – die Dividenden können mitunter stark von Monat zu Monat schwanken. Aus Vereinfachungsgründen schaue ich daher im Folgenden auf die Jahresbeträge:

Um die benötigte Nettodividende von 24.000 Euro pro Jahr zu erhalten, muss die Jahresbruttodividende somit 32.640 Euro betragen.

Die Höhe des dafür benötigten Aktienvermögens hängt ferner von der unterstellten Dividendenrendite ab:

DividendenrenditeAktienvermögen
3%1.088.000 Euro
5% 652.800 Euro
7%466.285 Euro
9%362.667 Euro

Die Tabelle zeigt das benötigte Aktienvermögen in Abhängigkeit der unterstellten Dividendenrendite. Hierbei ist natürlich zu beachten, dass eine Dividendenrendite von 9% sehr hoch und regelmäßig nur schwer zu erzielen oder mit großem Risiko verbunden ist. Unterstellt man eine für Einkommensinvestoren realistischere Rendite von 5% sieht man, dass hierfür ein Kapital von knapp 650.000 Euro benötigt wird!

Puh – das wird schwer! Es erscheint mir fast unmöglich, eine derart hohe Summe zusammenzusparen. War es das schon mit dem Traum vom passiven Dividendeneinkommen?

Unsere Freunde: Zinseszinseffekt und Dividendenwachstum

Die Antwort lautet: Nein! Die o.g. Tabelle vernachlässigt zwei wesentliche Faktoren, die allen denjenigen, die später von Dividenden leben möchten, Hoffnung machen sollten:

  • Zinseszinseffekt
  • Dividendenwachstum

Auswirkungen des Zinseszinseffektes

Investiert man beispielsweise 25.000 Euro in Aktien mit einer aktuellen Dividendenrendite von 5% (vor Steuern), 3,68% nach Steuern, so erhält man im ersten Jahr Dividenden in Höhe von 920 Euro (netto – ohne Berücksichtigung des Sparerpauschbetrages).

Wird die Dividende gleich wieder reinvestiert, um weitere Aktien mit einer Dividendenrendite von 5% (vor Steuern) zu erwerben, so beträgt die Dividende im folgenden Jahr bereits 954,19 Euro. Die weitere Entwicklung über 20 Jahre zeigt die folgende Tabelle:

JahrAktienkapitalDividende (netto)Div. Rendite (netto)
125.000,00 €920,31 €3,68%
225.920,31 €954,19 €3,68%
326.874,50 €989,32 €3,68%
427.863,82 €1.025,74 €3,68%
528.889,56 €1.063,50 €3,68%
629.953,06 €1.102,65 €3,68%
731.055,70 €1.143,24 €3,68%
832.198,94 €1.185,32 €3,68%
933.384,26 €1.228,96 €3,68%
1034.613,22 €1.274,20 €3,68%
1135.887,42 €1.321,11 €3,68%
1237.208,53 €1.369,74 €3,68%
1338.578,27 €1.420,16 €3,68%
1439.998,43 €1.472,44 €3,68%
1541.470,87 €1.526,65 €3,68%
1642.997,52 €1.582,85 €3,68%
1744.580,36 €1.641,11 €3,68%
1846.221,48 €1.701,53 €3,68%
1947.923,01 €1.764,17 €3,68%
2049.687,17 €1.829,11 €3,68%

Alleine durch den Zinseszinseffekt hat man die Höhe der Dividendenzahlungen in den 20 Jahren verdoppelt. Das ist schön, wird aber noch viel besser, wenn man jährliche Dividendenerhöhungen berücksichtigt.

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Auswirkung des Dividendenwachstum

Zudem gibt es viele Unternehmen, die über die Jahre kontinuierlich ihre Dividendenzahlungen gesteigert haben und dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft machen werden.

So gibt es in den USA sogar eine eigene Bezeichnung für Unternehmen, die ihre Dividenden seit mindestens 25 Jahren kontinuierlich steigern – die sog. Dividenden-Aristokraten.

Wird dies auch in Zukunft erfolgen, so hat das positive Auswirkungen auf die Dividendenrendite, was nachfolgende Tabelle verdeutlicht. Hierbei unterstelle ich ein jährliches Dividendenwachstum von 10%. Ferner wird wieder der Spararpauschbetrag vernachlässigt.

Jahr Aktienkapital Dividende (netto)Div. Rendite (netto)
125.000,00 €920,00 €3,68%
225.920,00 €1.049,00 €4,05%
326.969,00 €1.201,00 €4,45%
428.170,00 €1.380,00 €4,90%
529.550,00 €1.592,00 €5,39%
631.142,00 €1.846,00 €5,93%
732.988,00 €2.151,00 €6,52%
835.138,00 €2.520,00 €7,17%
937.658,00 €2.971,00 €7,89%
1040.629,00 €3.525,00 €8,68%
1144.154,00 €4.215,00 €9,55%
1248.369,00 €5.078,00 €10,50%
1353.447,00 €6.173,00 €11,55%
1459.620,00 €7.574,00 €12,70%
1567.194,00 €9.390,00 €13,97%
1676.585,00 €11.773,00 €15,37%
1788.358,00 €14.941,00 €16,91%
18103.298,00 €19.214,00 €18,60%
19122.512,00 €25.067,00 €20,46%
20147.579,00 €33.215,00 €22,51%

Das Ergebnis ist einfach zauberhaft: Durch den Zinseszinseffekt und das jährliche Dividendenwachstum hat sich die Dividendenrendite, bezogen auf das ursprünglich eingesetzte Kapital, auf sagenhafte 22,51% erhöht. Zudem hätte man das Ziel (24.000 € Nettodividende pro Jahr) nach 19 Jahren erreicht.

Zugegeben – eine dauerhafte jährliche Dividendensteigerung um 10% muss man als Unternehmen erst einmal schaffen (siehe hierzu weiter unten)! Zudem wurde für dieses Beispiel ein Unternehmen mit einer bereits hohen Dividendenrendite von 5% (vor Steuern) genommen. Ein Unternehmen, dass bereits jetzt eine Rendite von 5% p.a. einbringt wird die Dividenden ggf. nicht mehr jedes Jahr um 10% steigern können. Das Beispiel ist daher bitte nicht falsch zu verstehen, sondern soll lediglich die positiven Auswirkungen des Dividendenwachstums verdeutlichen.

Aus dem obigen Beispiel lassen sich somit folgende Ergebnisse und Handlungsempfehlungen ableiten:

  • Man braucht viel weniger Kapital um sein Ziel zu erreichen. In unserem Beispiel hätte man mit einem ursprünglichen Betrag von 25.000 Euro sowie kontinuierlicher Reinvestition der Dividenden einen Dividendenertrag von knapp 25.000 Euro pro Jahr nach 19 Jahren. Berücksichtigt man zusätzlich noch den steuerlichen Freibetrag, erreicht man das Ziel sogar noch schneller.
  • Besser, als einmalig 25.000 Euro in eine Aktie zu investieren ist es zudem, das Portfolio zu diversifizieren und Aktien mehrerer Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern und Branchen zu kaufen. Das reduziert nicht nur das Risiko! Wer regelmäßig weiteres Kapital angespart und zusätzlich investiert, kann unserem Ziel noch schneller näherkommen.
  • Zur Wahrheit gehört aber auch, dass man nie eine Garantie dafür hat, dass Unternehmen, die in der Vergangenheit ihre Dividenden gesteigert haben, dies auch zukünftig tun werden. Dividenden sind nicht gottgegeben – sie können auch gekürzt oder ganz ausgesetzt werden. Diese Risiken hat man immer. Daher gilt auch: Augen auf bei der Aktienauswahl!
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Dividendenwachstumswerte

Wie findet man nun gute Dividendenwachstumsaktien?

Hierfür sollte man m.E. nicht nur auf die Dividendenhistorie schauen. Neben der regelmäßigen Erhöhung der Dividende sind weitere Faktoren ebenso relevant, um auch zukünftig von steigenden Dividenden zu profitieren:

Geschäftsmodell

Ziel ist es ja gerade langfristig in ein Unternehmen zu investieren. Das Unternehmen muss daher in 20 Jahren immer noch existieren und erfolgreich sein. Man muss für sich also insbesondere zwei Fragen beantworten:

  • Wächst der Markt, in dem das Unternehmen tätig ist?
  • Verfügt das Unternehmen über eine herausragende Marktstellung, die auch in Zukunft steigende Gewinne sichert?

Beispiel: Visa

Bargeldloses Bezahlen ist ein Megatrend. In den kommenden Jahren wird das Bargeld nach und nach verschwinden, immer mehr Menschen werden einfach und bequem per Kreditkarte, Smartphone o.ä. bezahlen (=wachsender Markt).

Visa hat als Marktführer in diesem Bereich daher hervorragende Wachstumsaussichten (=herausragende Marktstellung).

Beispiel: Daimler

Die deutsche Automobilbranche hat den Trend zur Elektromobilität fast verschlafen und läuft diesem nun hinterher. Zwischenzeitlich sind andere Player in Erscheinung getreten (z.B. Tesla), die den Automobilmarkt neu ordnen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Automobilbereich entwickelt.

Ich traue Daimler durchaus zu, dass man in 20 Jahren weiterhin ein Schwergewicht in der Branche bleibt. Allerdings sehe ich hier auch viele Risiken, weshalb ein Investment in Daimler für mich nicht infrage kommt.

Beispiel: RTL

Die erwartete Dividendenrendite von RTL beträgt über 9%! Dies liegt aber nicht daran, dass dies ein toller Wachstumswert ist, der überproportional seine Gewinne gesteigert hat. Vielmehr liegt es daran, dass sich der Kurs in den letzten Jahren halbiert hat. In Zeiten von Streaming und Video on Demand wird es das Fernsehen, so wie wir es noch kennen, sehr schwer haben. Diese Aktie würde ich alleine aus diesem Grund nicht weiter betrachten.

Gewinnwachstum

Unternehmen können nur dann Dividenden an die Aktionäre ausschütten, wenn sie kontinuierlich und nachhaltig Gewinne erwirtschaften. Bei der Titelauswahl sollten Dividendeninvestoren daher besonders auf die Gewinnentwicklung der vergangenen Jahre sowie auf die Prognose für die Zukunft achten.

Nur dann, wenn das Unternehmen von Jahr zu Jahr steigende Gewinne erwirtschaftet und dies auch zukünftig tun wird, eignet es sich als Dividendenwachstumswert. Steigende Gewinne führen zu steigenden Ausschüttungen und damit zu nachhaltig steigenden Dividendenrenditen.

Natürlich gilt, je länger das Unternehmen steigende Gewinn vorweisen kann, desto besser. Als zu betrachtender Zeitraum eignen sich hier 3, 5 oder 10 Jahre.

Die Ausschüttungsquote

Nicht jedes Unternehmen, das steigende Dividenden ausschüttet, eignet sich als Dividendenwachstumswert. Unternehmen, die bereits jetzt den gesamten Gewinn ausschütten oder sogar Schulden aufnehmen, um die Dividende zu zahlen, stellen keine guten Investments im Sinne dieser Strategie dar. Schließlich bleibt somit kaum Spielraum für Investitionen und damit zukünftiges Wachstum. Daher wird es derartigen Unternehmen auch schwer fallen, zukünftig die Dividenden regelmäßig zu erhöhen.

Bei der Titelauswahl sollte darauf geachtet werden, dass nur Unternehmen berücksichtigt werden, die über eine gesunde Ausschüttungsquote verfügen. Die Ausschüttungsquote (englisch: Payout Ratio) beschreibt, welcher Teil des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet wird und welcher Teil im Unternehmen für Investitionen verbleibt. Auch wenn Dividendeninvestoren sich über regelmäßig üppige Ausschüttungen freuen, freuen sie sich wahrscheinlich noch mehr, wenn die Dividenden zukünftig stark ansteigen. Das wird jedoch nur dann der Fall sein, wenn das Unternehmen einen Teil des Gewinns in wachstumstreibende Ideen investiert.

Anders ausgedrückt: Es können nur diejenigen Unternehmen nahezu den gesamten Gewinn ausschütten, die keine guten Ideen mehr für die Zukunft haben. Eine hohe Dividendenrendite ist damit alles andere als ein Qualitätsmerkmal. Vielmehr sollte dies als Warnhinweis verstanden werden, sich ein mögliches Investment in diese Aktien nochmals genau zu überlegen.

Es gibt hierbei nicht die optimale Ausschüttungsquote. Persönlich finde ich Unternehmen interessant, die zwischen 33% und 66% ihrer Gewinn ausschütten. Diese Ausschüttungsquote ist ein Indikator dafür, dass dem Unternehmen bislang nicht die Ideen ausgehen, sie somit weiterhin in die Zukunft investieren und trotzdem einen ansehnlichen Betrag an die Aktionäre ausschütten.

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Schuldenquote

Eine hohe Schuldenquote birgt immer das Risiko, dass das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage kommt:

  • Steigen die Zinsen, so steigen die Kosten für Fremdkapital.
  • Unternehmen mit hoher Fremdkapitalquote bekommen weiteres Fremdkapital nur zu höheren Kosten und damit zulasten der Gewinnmarge.
  • Gewinneinbrüche, Rezessionen o.ä. können im schlimmsten Fall schneller zu einer Insolvenz des Unternehmens führen.

Insgesamt sind Unternehmen mit geringer Schuldenquote finanziell viel flexibler und damit für mich als langfristig orientierten Anleger besser geeignet. Die Schuldenquote sollte daher nicht mehr als 75% betragen.

Dividendenwachstum

Schließlich sollte das Unternehmen in den letzten 10 Jahren regelmäßig die Dividende erhöht haben. Hierbei gilt: Je mehr desto besser. Wie im obigen Beispiel verdeutlicht können uns regelmäßige Dividendenerhöhungen unserem Ziel, langfristig von Dividenden zu leben, schneller näherbringen.

Ich habe hierbei eine durchschnittliche Erhöhung von 10% pro Jahr angesetzt.

Beispiele

Folgende Unternehmen könnten im Sinne der hier vorgestellten Strategie besonders interessant sein (Stand 22.08.2019):

ISINNameMarktkapitali-sierung in Mrd. €Zahlungen im JahrDividende RenditeAusschüttungsquote auf den GewinnDividendensteigerung seit JahrenJährl. Zuwachs der Dividende auf 10 JahreJährl. Zuwachs des Gewinns auf 10 JahreSchuldenquote
US2310211063Cummins21,07843,2028,91322,2823,7642
US74144T1088T. Rowe Price Group23,12342,6836,73311,9418,0026,2
US8318652091A.O. Smith6,95841,8835,42622,3022,2035,1
DK0060534915Novo Nordisk B111,18822,30521822,3416,8655
JP3496400007KDDI Corporation54,88623,5739,41618,9911,4848,4
US20030N1019Comcast Corp-Class A179,36341,8130,51021,0816,1867,7
DE0005785604Fresenius SE & Co KGaA29,06811,80242714,0213,3460,9
US2782651036Eaton Vance4,243,4841,9388,7712,7370
US8825081040Texas Instruments Inc105,71542,4456,31522,4417,8417,4
US4523081093Illinois Tool Works44,51842,6353,74413,1215,2836,1
US7757111049Rollins9,8241,51711618,7211,6156,5
US5949181045Microsoft Corp956,12141,3336,41513,9112,0664,3
US7010941042Parker-Hannifin18,98841,9327,56312,1913,8766,1
US0530151036Automatic Data Processing66,29541,8058,44410,577,1766,4
DK0060336014Novozymes10,55611,8144,81817,8512,0645,1
FR0000120321L’Oreal135,22111,6154,93710,919,0833
US9078181081Union Pacific107,14642,0941,91221,2217,1645,4
US4404521001Hormel Foods19,74742,0044,75316,6111,8325,6
US6541061031Nike Inc -Cl B116,2541,0635,31613,6112,6361,9
US88579Y10103M84,03343,5268,66111,386,5841,9
US5024311095L3Harris Technologies42,91341,2834,71613,0912,9666,8
IE00BTN1Y115Medtronic130,40841,8959,84210,526,3644
US3695501086General Dynamics49,20242,0734,52710,666,5153,8
FR0000121667EssilorLuxottica57,09111,5663,41812,615,8328,9

Was ist deine Meinung zur Dividendenwachstumsstrategie? Schreibe sie mir gerne in die Kommentare.

Zauberhafte Grüße

Euer Finanzzauber

Hinweis: Den Beitrag habe ich nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Es handelt sich hierbei lediglich um meine Einschätzung als Privatanleger und keinesfalls um eine Anlageberatung , Steuerberatung, Kaufempfehlung oder sonstige Beratung. Ich übernehme keine Haftung für die Korrektheit, die Aktualität und die Vollständigkeit der hier gemachten Angaben. Der Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken. Aktien sind immer mit Risiken verbunden. Bevor du daher investierst, solltest du dir ein eigenes Bild aufgrund einer eigenen Recherche machen.

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6 thoughts

  1. Hallo Finanzzauber,
    wieder ein klasse Beitrag von dir. Danke für die Anregung, klingt sehr interessant. War mir gar nicht bewusst, dass Microsoft in Zukunft (neben dem Kurs) auch mit steigender Dividende punktet.
    Beste Grüße
    Bernd

    Liken

  2. Hallo,
    hast du bei der Berechnung der Gesamterträge im Fall der Dividenden-Steigerung berücksichtigt, dass die Aktien, die über Wiederanlage der erhaltenen Dividende zu einem anderen Preis als im Jahr (1) gekauft werden?
    D.h. die schöne 22% nach 20 Jahren Rendite gilt nur für den Anteil der Aktien, die im ersten Jahr gekauft worden sind – alle Zukaufe werden womöglich teuerer und führen zu einem niedrigen Gesamtertrag.

    Gruß

    Slawek

    Liken

    1. Hallo Slawek,
      da hast du völlig Recht. Natürlich ändert sich der Kurs und damit die Rendite bei der Reinvestition. Wie sich der Kurs in Zukunft ändert, lässt sich aber nicht vorhersagen und daher auch nicht in die Berechnung einbeziehen. Hinzukommt, dass man wohl nie den genauen Dividendenbetrag gleich wieder anlegen kann. Wie gesagt dient die Berechnung nur als Veranschaulichung der Auswirkung durch kontinuierliche Dividendensteigerungen. Danke aber für die Klarstellung.
      Beste Grüße
      🧙🏻‍♂️

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      1. Hallo Finanzzauber,

        danke für die Rückmeldung.

        Ich bin der Meinung, dass man die Steigerung der Einkaufskurse in der Berechnung doch grob berücksichtigen kann. Hierzu dient üblicherweise die 7%-Regel, die auch bei der ETF MSCI World als Jahres-Marktwachstum in allen Blogs als Faustregel zitiert wird.
        Selbstverständlich wenn man die Aktien immer in der fallenden Börsenphase kauft, kann man es ggf. zum konstanten Preis kaufen – dann wird aber die Dividendenberechnung so auch nicht anwendbar, da die Stückzahl der Aktien innerhalb des Jahr nicht klar ist (man kauft nicht am 1.1. sondern irgendwann, wenn der Preis stimmt).
        In meiner Berechnungen gehe ich immer von gleichmessiger Wert des Aktieninvestment, verteilt auf 12 Monate. Die Dividendenwerte teile ich in 2 Gruppen (Bestandaktien und die Aktien die innerhalb der 12 Monaten zugekauft werden) und bewerte es mit faktor 100% für Bestand und 47% für Zukauf innerhalb des Jahres (diesen Wert lässt sich leicht ermitteln). So kann man auch recht einfach die Portfolioentwicklung planen.
        Ich investeiere übrigens zu 80% in Hochdividenden-Aktien (BDC’s, CLO’s, CEF’s, REIT’s, vorwiegend monatszahler mit Dividende >9%) und 20% in Value-Dividenden-Aktien. Im Endeffekt die Hochdividende wird in Value re-investiert.

        Gruß

        Slawek

        Liken

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